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Presse
20.01.2012
CDU: Probeweise Ausweitung des Fährbetriebs
ist Tropfen auf den heißen Stein
CDU-Kritik an rot-grüner Politik – „Planlose
Vorbereitung“ der Ausweitung des Fährbetriebs – CDU
bleibt auch nach der „CDU-Mittelrhein-Initiative“ am
Ball
Als „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichnen die
CDU-Politiker Julia Klöckner, Hans-Josef Bracht und
Matthias Lammert die von der rot-grünen Landesregierung
beabsichtigte probeweise Ausweitung des Fährbetriebs am
Mittelrhein. Gleichzeitig kritisieren die
Christdemokraten die „planlose Vorbereitung“ der
Ausweitung des Fährbetriebs.
„Die vorgesehene probeweise Ausweitung des Fährbetriebs
stellt keine wirkliche Verbesserung der Infrastruktur im
Mittelrhein dar“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten
Hans-Josef Bracht (Rhein-Hunsrück-Kreis) und Matthias
Lammert (Rhein-Lahn-Kreis). Damit reagieren die
CDU-Abgeordneten auf die Aussagen der Landesregierung
auf eine „Kleine Anfrage“. Danach sollen die
Betriebszeiten ab dem Sommerfahrplan ganzjährig von 5.30
(werktags) und 6.30 (Sonn- und Feiertags) bis 24.00 Uhr
am Standort St. Goar-St. Goarshausen gelten. Über eine
Ausweitung des Fährbetriebs an anderen Standorten macht
die Landesregierung keine Aussagen. Gleichzeitig
kritisieren die Christdemokraten, dass sich die
rot-grüne Landesregierung einer ausführlichen Diskussion
über die Vergleichbarkeit einer Ausweitung des
Fährbetriebs mit dem Bau der Mittelrheinbrücke mit
ordentlicher Verkehrsanbindung sowie einer umfassenden
Bürgerbeteiligung gänzlich verschließt. „Die rot-grüne
Landesregierung ignoriert ihr eigenes Gutachten der RWTH
Aachen, wonach die Brücke die wirtschaftlich günstigste
Lösung darstellt. Gleichzeitig entscheidet sie über die
Köpfe der Bürger hinweg, obwohl sie sonst eine
verstärkte Bürgerbeteiligung propagiert“, kritisiert die
CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner, die
sich bereits im Rahmen der CDU-Mittelrhein-Initiative
für die Belange des Mittelrheintals eingesetzt hat.
„Offenbar will die rot-grüne Landesregierung nur dort
eine Bürgerbeteiligung, wo ihr das Ergebnis passt!“
Auf Kritik stößt bei den CDU-Politikern auch das
Vorgehen der Landesregierung. „Die rot-grüne
Landesregierung verkündet vollmundig eine Ausweitung des
Fährbetriebs, ohne eine damit verbundene
Kostenkalkulation vorlegen zu können“, kritisiert
Bracht. „Gleichzeitig ist es völlig offen, wer die
Kosten für die Ausweitung tragen soll“, so Lammert. Denn
laut der Landesregierung werde sich das Land nur an den
nicht durch Einnahmen gedeckten Kosten eines erweiterten
Fährbetriebs beteiligen und offensichtlich nicht die
gesamten Kosten übernehmen,. „Es kann nicht sein, dass
die rot-grüne Landesregierung auf zahlreiche Fragen
keine belastbaren Zahlen und Fakten vorlegen kann und
auch nicht sagt, wer die gesamten Kosten übernehmen
soll“, so Klöckner. Daher kündigen die CDU-Politiker
Klöckner, Bracht und Lammert eine erneute
parlamentarische Initiative an. „Wir werden erneut bei
der Landesregierung nachhaken und Klarheit fordern. Denn
wir brauchen keinen Stillstand, sondern eine positive
Weiterentwicklung der Infrastruktur im Welterbetal“, so
die CDU-Landtagsabgeordneten Julia Klöckner, Hans-Josef
Bracht und Matthias Lammert.
10.01.2012
CDU: Finanzamt in St. Goarshausen soll bestehen
bleiben Anfrage an die Landesregierung und Ortstermin
in St. Goarshausen
Der
Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU) hatte sich
mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt
und um Auskunft gebeten, ob es aktuell Überlegungen
gebe, den Standort des Finanzamtes St. Goarshausen/St.
Goar aufzulösen. Die kurze Antwort des
Finanzministers lautet: „Nein“.
Allerdings hat
der Minister auch darauf hingewiesen, dass die
Finanzverwaltung derzeit ihre Organisationstruktur
überprüft. Die Stelle des Vorstehers sei deshalb auch
nur kommissarisch besetzt worden, um eventuelle
notwendige Anpassungen nicht zu erschweren.
Vor
dem Hintergrund der aktuellen Diskussion haben jetzt
auch Vertreter der CDU Braubach-Loreley gemeinsam mit
dem Landtagsabgeordneten das Amt in St. Goarshausen
besucht. In einem sehr informativen Gespräch, an dem
neben dem neuen kommissarischen Vorsteher des Amtes Jens
Schlieper auch der Oberfinanzpräsident Werner Nägler und
der zuständige Organisationsreferent der
Oberfinanzdirektion teilgenommen haben, wurden die
Argumente, die nach Auffassung der CDU für den Erhalt
des Standortes sprechen, ausgetauscht.
Werner
Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Braubach machte
am Rande des Termins deutlich, dass in den
Vereinbarungen zur bevorstehenden Fusion die Zusage
enthalten sei, die im Bereich der neuen Verbandsgemeinde
bestehenden Landesbehörden dort auch künftig zu
erhalten. „Hieran und an der Antwort auf meine Anfrage
muss sich der Minister messen lassen“, so
Landtagsabgeordneter Lammert. Auch Stadtbürgermeister
Bernhard Roth und der Beauftragte für die
Verbandsgemeinde Loreley Dieter Clasen machten deutlich,
dass der Erhalt des Finanzamtes mit rund 96 Bediensteten
auch für die Loreleystadt St. Goarshausen von größter
Bedeutung sei.
Jens Güllering, Vorsitzender der
CDU Braubach-Loreley, machte deutlich, dass bei der
durch die Finanzverwaltung eingeleiteten
Organisationsuntersuchung auch die Belange des Personals
und die Bürgernähe eine wichtige Rolle spielen muss.
Die ebenfalls beim Gespräch anwesenden Vertreterinnen
des örtlichen Personalrates legten sehr anschaulich dar,
wie wichtig das Amt in St. Goarshausen mit den
unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen gerade für
teilzeitbeschäftigte Frauen in der Region ist. „Sofern
diese Kolleginnen künftig an einem anderen Standort
beschäftigt werden würden, wäre die bisher gute
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele nicht mehr
möglich“, so der Tenor der Personalvertreterinnen. In
diesem Zusammenhang wurde auch auf die Zertifizierung
des Amtes „Familie und Beruf“ verwiesen. Vor dem
Hintergrund der weiterhin unklaren Situation wird sich
Lammert gemeinsam mit der CDU Braubach-Loreley unter dem
Vorsitz von Jens Güllering nochmals an die
Landesregierung wenden und sich auch weiterhin für den
Erhalt dieser wichtigen Behörde in St. Goarshausen stark
machen.
13.11.2011
CDU Rhein-Lahn ehrte langjährige Mitglieder

Volles Bürgerhaus in Seelbach. CDU-Kreisvorsitzender
Matthias Lammert, MdL hatte zur diesjährigen
Mitgliederehrung der Christlich Demokratischen Union im
Rhein-Lahn-Kreis eingeladen.
Er freute sich 35 zu ehrende Mitglieder für ihre 25-,
40- und 50-jährige Treue zur Partei zu begrüßen. Neben
den Jubilaren und ihren Angehörigen hieß er den
Wahlkreisabgeordneten Joachim Hörster, MdB willkommen
sowie die Bürgermeister und Funktionsträger aus den
Orts- und Gemeindeverbänden.
Lammert bedankte sich bei den zu ehrenden Mitgliedern
für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihr Engagement über
viele Jahre. Abschließend forderte er alle Anwesenden
auf, sich auch weiterhin in das politische Leben ihrer
Gemeinde einzubringen.
Joachim Hörster, MdB ging in seiner Laudatio auf die
Wertevorstellung der Christlich Demokratischen Union ein
und stellte das konservative und zukunftsweisende Profil
der Union heraus.
Mit Ehrennadel, Urkunde und Weinpräsent wurden
ausgezeichnet:
Für 25 Jahre: Helmut Crecelius (Miehlen), Roger
Crecelius (Miehlen), Walter Geil (Lahnstein), Kornelia
Greiner (Flacht), Ingrid Jüngst (Niederneisen), Barbara
Scheid (Hahnstätten), Annemarie Weiß (Kaub);
Für 40 Jahre: Wolfgang Alberti (Geisig), Herbert Bayer (Niederwallmenach),
Klaus Bingel (Holzhausen), Dieter Bonn (Niederwallmenach),
Regine Canz (Bad Ems), Dieter Clasen (Weisel), Ulrich
Ebertshäuser (Wasenbach), Fritz Fischer (Holzappel), Dr.
Rainer Fohr (Lahnstein), Wilhelm Göttert (Weisel),
Wolfgang Gronert (Lahnstein), Rainer Hinterwäller
(Geisig), Edgar Kreutzberg (Osterspai), Kurt Maus (Niederwallmenach),
Willi Meuser (Braubach), Manfred Noll (Holzappel),
Reinhard Schmidt (Weisel), Karl-Werner Schmittel
(Holzappel), Friedrich Schön (Hahnstätten), Manfred
Stamm (Patersberg), Ewald Viehmann (Flacht), Edwin
Wagner (Weyer), Helmut Wagner (Bad Ems), Dieter Weber (Kaub);
Für 50 Jahre: Karl-Leo Klaßen (Diez), Manfred Krupski
(Diez), Helmut Ludwig (Nastätten), Engelbert Strehl (Arzbach)
04.08.2011
Lammert (CDU) fordert Innenminister auf:
Polizei muss in der Fläche erhalten bleiben

Polizeiinspektionen im Rhein-Lahn-Kreis
dürfen nicht geschlossen werden
Rhein-Lahn-Kreis. „Die Botschaft hör ich wohl, allein
mir fehlt der Glaube“, mit diesem bekannten Zitat
reagiert der polizeipolitische Sprecher der CDU
Landtagsfraktion und Diezer Landtagsabgeordnete Matthias
Lammert auf die aktuellen Aussagen von Innenminister
Roger Lewentz (SPD) zum angeblichen Erhalt der
Polizeidienststellen im Rhein-Lahn-Kreis.
Innenminister Lewentz hatte vermeldet, dass keine
Polizeidienststelle im Rhein-Lahn-Kreis geschlossen
werden soll.
Im Rahmen eines Besuches der Polizeiinspektion Bad Ems
gemeinsam mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinde
Bad Ems Josef Oster und dem Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Nassau Udo Rau sprach Lammert die
Ängste und Sorgen der Bevölkerung an.
„Jeder Abzug von Polizei aus der Fläche führt zu einem
Rückgang an Sicherheit, dies darf nicht der Weg der
Politik sein“, so Lammert.
Die Bürgermeister Oster und Rau schlossen sich der
Forderung nach dem Erhalt der Dienststelle in Bad Ems
und dem Erhalt der Polizei in der Fläche des
Rhein-Lahn-Kreises an.
Hinweise über weitere personelle Verschlechterungen in
den Polizeidienststellen des Kreises lassen dem
Landtagsabgeordneten Matthias Lammert (CDU) allerdings
keine Ruhe!
Lammert: „Die derzeitigen Diskussionen auf Landesebene
bzgl. der von der rot-grünen Landesregierung
beabsichtigten Reduzierung der Polizeistärke auf rund
9000 Beamtinnen und Beamte begründen die berechtigten
Befürchtungen einer weiteren Ausdünnung der Polizei in
der Fläche“.
Schon aktuell sind die einzelnen Polizeiinspektionen im
Rhein-Lahn-Kreis (Bad Ems, Diez, Lahnstein und St.
Goarshausen) personell unterbesetzt, insbesondere im so
wichtigen Wechselschichtdienst ist dies zu spüren. Die
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten leisten schon heute
herausragende Arbeit, aber aufgrund der zahlreichen
zusätzlichen Aufgaben und Einsatzlagen sind die
Kapazitätsgrenzen erreicht.
Lammert fordert daher den Innenminister auf, dass die
vier Polizeiinspektionen im Rhein-Lahn-Kreis (Bad Ems,
Diez, Lahnstein und St. Goarshausen) auch zukünftig
bestehen bleiben müssen und zwar als eigenständige
Polizeiinspektionen!
„Eine Abstufung einer der vier Polizeiinspektionen z.B.
zu einer Polizeiwache darf nicht erfolgen und die CDU
Rhein-Lahn erteilt solchen Ansinnen eine klare Absage“,
so Lammert auch in seiner Funktion als CDU
Kreisvorsitzender.
Die Abstufung zu einer Polizeiwache würde bedeuten, dass
am Abend und in der Nacht keine Polizeibeamten in der
entsprechenden Wache sind.
Gerade im Rhein-Lahn-Kreis würden sich durch eine solche
Abstufung die Anfahrtswege bei einer Einsatzlage
erheblich verlängern und dies führt unweigerlich zu
erheblichen Nachteilen.
Lammert hat die Meldung auch zum Anlass genommen und
eine aktuelle Anfrage ans Mainzer Innenministerium
gestellt und hofft, dass die Antwort nicht doch noch
eine, in Anspielung auf das obige Zitat, „Faustdicke
Überraschung“ mit sich bringt.
15.07.2011
Zur Situation der
Vertretungslehrkräfte im Rhein-Lahn-Kreis:
Unterrichtssituation kritisch
In einer parlamentarischen Anfrage
hatte der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU) die
Personalsituation der Vertretungslehrkräfte im
Rhein-Lahn-Kreis hinterfragt. Hintergrund war unter
anderem der heftige Protest der vergangenen Wochen zur
Anordnung des Bildungsministeriums, die
Vertretungsverträge auf den Prüfstand zu stellen und die
Zahl der Verträge zu reduzieren.
Die Antwort des Ministeriums zeige,
dass alle Schulen im Landkreis Vertretungslehrkräfte
beschäftigen, in Einzelfällen sogar bis zu 10% des
Kollegiums. Dabei sei auffällig, dass die Zahl der
Vertretungsverträge an fast allen Schulen im Zeitraum
Ende 2010 bis Anfang 2011 angestiegen sei.
„Dabei wird ersichtlich, dass die Vertretungslehrkräfte
einen deutlichen Teil der Unterrichtsversorgung
gewährleisten. Das dürfte der Landesregierung auch
bewusst sein – waren doch diese Verträge gerade im
Landtagswahlkampf vermehrt geschlossen worden, um die
Unterrichtsversorgung zu verbessern. Dass diese Verträge
aber nur kurze Zeit nach den Wahlen wieder auf den
Prüfstand kamen und nur ein Teil der Verträge verlängert
wird, wird den Erfordernissen einer nachhaltig
ausreichenden Unterrichtsversorgung nicht gerecht und
ist ein falsches Signal der neuen Koalition von SPD und
Grünen in Sachen Bildungspolitik.
Dieses Vorgehen ist weder den
betroffenen Vertretungslehrkräften noch den Schulen
gegenüber fair“, kritisiert der Diezer Abgeordnete
Matthias Lammert, der eine langfristige Lösung für die
Unterrichtsversorgung fordert. Den
Vertretungslehrkräften müsse Sicherheit gegeben werden;
dazu gehöre auch eine rechtzeitige Information darüber,
ob der Vertrag auslaufe oder verlängert werde. Zudem sei
es nicht hinnehmbar, Verträge kurz vor den Sommerferien
zu kündigen und nach den Ferien wieder neu aufzulegen.
So könne man mit den Menschen nicht
umgehen, gibt der Christdemokrat zu bedenken. Aus vielen
Briefen und E-Mails wüsste er, dass viele betroffene
Lehrkräfte aufgrund der fehlenden Perspektive
überlegten, Rheinland-Pfalz zu verlassen, um in einem
anderen Bundesland zu unterrichten. Matthias Lammert
gibt zu bedenken, dass neben den Vertretungslehrkräften
zusätzlich auch noch die PES-Kräfte (Projekt Erweitere
Selbstständigkeit) tätig seien. Diese müsse man bei der
Unterrichtsversorgung ebenfalls berücksichtigen. An
einzelnen Schulen seien sogar um die zehn oder mehr
PES-Kräfte im Einsatz. Matthias Lammert
setzt sich daher weiterhin dafür ein, dass die
Unterrichtsversorgung langfristig und überzeugend
geregelt wird.
01.07.2011
MdL Lammert besuchte mit CDU
Bad Ems das AWO Ferienlager

Wie in jedem Jahr besuchte Matthias Lammert, CDU
Landtagsabgeordneter und CDU Kreisvorsitzender des
Rhein-Lahn-Kreises, auch in diesem Jahr am 28. Juni bei
strahlendem Sonnenschein das Ferienlager der
Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf dem Hasenkümpel in Bad Ems.
Matthias Lammert zeigte sich, ebenso wie Thomas
Schuck, Franz Weber und Ute Lempert vom Gemeindeverband
der CDU Bad Ems sehr beeindruckt von dem großen
Engagement von Achim Hopfenmüller, Leiter des
Ferienlagers, und seinen ca. 30 Betreuern, die alle
ehrenamtlich – teilweise unter Einbringung ihres eigenen
Jahresurlaubes – insgesamt ca. 150 Kindern für 3 Wochen
unterhaltsame und unbeschwerte Ferien vor Ort
ermöglichen. Der Aufbau des Ferienlagers auf dem
Hasenkümpel mit der Nutzungsmöglichkeit der Turnhalle
ist geradezu ideal um hier vielfältige Aktivitäten zu
ermöglichen.
Matthias Lammert sicherte seine persönliche
Unterstützung bei aufkommenden bürokratischen Hürden zu.
Auch kündigte er schon seinen Besuch für das kommende
Jahr an und versprach, dann wieder so gutes Wetter
mitzubringen.
15.06.2011
CDU Rhein-Lahn möchte den
Radweg-Lückenschluss

Die CDU Rhein-Lahn ist mit der
Bürgerinitiative Pro Lückenschluss Lahnradweg einer
Meinung, dass der Lückenschluss des Radwegs zwischen
Laurenburg und Geilnau endlich vollzogen werden muss,
und sie will eine Streckenführung so nahe wie möglich
entlang der Lahn.
Das war das Ergebnis einer Ortsbegehung, zu der der
Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Matthias
Lammert (Diez) eingeladen hatte.
Geführt von den Initiatoren der Bürgerinitiative
Wilfried Lotz (Laurenburg) und Manfred Noll (Holzappel)
begaben sich die Teilnehmer auf den angelegten
„Trampelpfad“ entlang des ehemaligen Leinpfads.
Udo Rau, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau,
machte auf die Möglichkeit aufmerksam, die befürchtete
Beeinträchtigung der Tier- und Pflanzwelt durch die
Anlage eines grünen „Vegetationstunnels“ zu verringern.
Im Übrigen konnten die Christdemokraten bereits
feststellen, dass der „Trampelpfad“ bereits von einigen
Radfahrern benutzt wurde.
Matthias Lammert, MdL kündigte an, dass sich die CDU
Rhein-Lahn im Kreistag und auf Landesebene für den
Lückenschluss stark machen wird.Wir brauchen ein neues
Planfeststellungsverfahren mit entsprechender
Rechtskraft, so Lammert weiter, dazu müsste es eine
Änderung des Landesstraßengesetzes geben. Hierzu hat
Lammert bereits eine kleine Anfrage an die
Landesregierung gestellt.
02.06.2011
CDU Rhein-Lahn und Loreley organisieren
Protestaktion Überparteiliche
Bürgerinitiative soll Brückenbefürworter einen -
Gründung der Initiative steht kurz bevor – Parteien
arbeiten in einer BI mit
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Annähernd 700 Menschen von beiden Seiten des Rheins
waren dem Aufruf der CDU-Verbände Rhein-Lahn und Loreley
zum öffentlichen Bürgerprotest „Pro Brücke“ gefolgt. An
der Stelle, wo, noch vor weniger als einem Jahr das
positive Brückenvotum der UNESCO gefeiert wurde,
demonstrierten nun Menschen aus der ganzen Region gegen
die Pläne der rot-grünen Landesregierung, das
Brückenprojekt nicht weiter zu verfolgen.
In seiner Begrüßung fand der Vorsitzende der CDU
Loreley Jens Güllering deutliche Worte. „Mit nur einem
Satz haben SPD und Grüne ein fast sicher geglaubtes
Projekt zunichte gemacht. Ein Satz, der schlimmer für
die Region nicht sein konnte. Wir brauchen die Brücke –
und zwar jetzt!“ rief er den Zuhörern unter deren
Applaus zu. Der SPD in Kreis und Land warf er vor, die
Brücke zum Machterhalt verkauft zu haben. Dennoch ließ
der CDU-Vorsitzende auch bei den zahlreichen Zuhörern
Hoffnung aufkommen. „Bisher ist das AUS nur in einem
Vertrag geregelt. Verträge jedoch kann man ändern – wenn
man dies eben will“, so der junge Christdemokrat.
Auch CDU Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordnete
Matthias Lammert machte in seiner Ansprache deutlich,
dass noch vor wenigen Wochen führende Sozialdemokraten
den Bau der Brücke öffentlich und vollmundig zugesagt
haben. Hierzu zitierte Lammert den
SPD-Landtagsabgeordneten Frank Puchtler, der noch am 25.
November des vergangenen Jahres gesagt hatte: „Die SPD
steht uneingeschränkt für den Bau der Mittelrheinbrücke.
Darauf können sich die Bürger verlassen.“ Die Behauptung
Kurt Becks in der Regierungserklärung, das Nein zur
Brücke sei „in der Gesamtbetrachtung ein Kompromiss, der
für die Menschen in unserem Land tragbar ist“, nannte
Lammert eine Verhöhnung eben dieser Menschen. Zum Trotz
der hiesigen Bevölkerung sei weder von der Brücke noch
von einer Bürgerbeteiligung mehr die Rede. Sowohl
Güllering als auch Lammert riefen den Demonstranten zu:
„Die CDU steht nach wie vor zur Mittelrheinbrücke. Auf
uns wird Verlass sein.“
Unterstützung erhielten die Demonstranten vom
CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht aus
Rheinböllen und dem Bundestagsabgeordneten und
Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium
für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Peter Bleser. Bracht, der als CDU Kreisvorsitzender im
Rhein-Hunsrück-Kreis ebenfalls schon viele Jahre für den
Bau der Brücke kämpft machte deutlich, welch negative
Auswirkungen die fehlende Verbindung zwischen den beiden
Rheinseiten hat.
Ins gleiche Horn stieß Dieter Clasen, Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Loreley. Er sieht besonders die Region
der beiden Landkreise rechts und links des Rheins vom
Aus zur Brücke scharf betroffen. Insbesondere aus diesem
Grund war es ein großes Anliegen des Bürgermeisters,
eine über alle Parteigrenzen hinausgehende
Bürgerinitiative zu initiieren. „Wir sehen die heutige
Demonstration als Auftakt zur Gründung einer
Bürgerinitiative „Pro Brücke““, so Clasen. Der
bisherige Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer
(IHK), Bernd Zorn, habe sich als Vorsitzender bereit
erklärt. Schon in Kürze werde es erste Gespräche und
möglichst bald eine öffentliche Gründungsversammlung
geben, kündigte Clasen an.
Die Überparteilichkeit war bereits durch die
Teilnehmer der Demonstration gegeben: Menschen aus allen
Orten der Verbandsgemeinden rechts und links des Rheins
waren mit ihren Ortsbürgermeistern gekommen. Hierunter
auch viele Protestler aus den Bereichen Nastätten,
Katzenelnbogen und Braubach. Der frühere
Ortbürgermeister Klaus Itzel und Vorsitzende der Freien
Wähler in der Verbandsgemeinde Loreley fand ebenfalls
deutliche Worte: „Rot-Grün ist der Totengräber der
Region.“ Denn die jetzigen Regierungsparteien in Mainz
seien verantwortlich für den Wegzug der Jugend in
Gebiete, die ihnen Zukunftssicherheit bieten. In einem
Redebeitrag stellte sich Reinhold Petereit aus Boppard-Weiler
als „langjähriges SPD-Mitglied“ vor: „Ich bin dermaßen
stinksauer und wütend, dass ich am liebsten aus meiner
Partei ausgetreten wäre.“
Für Jens Güllering und Matthias Lammert war die
Demonstration ein gelungener und an der Sache
orientierter Auftakt zu weiteren Protestaktionen. „Wir
wollen die Brücke und dafür werden wir kämpfen“, so
Lammert und Güllering. Hierbei sagten beide bereits
jetzt ihre uneingeschränkte Zusammenarbeit mit allen
Parteien, Gruppen, Verbänden und der neuen
Bürgerinitiative zu. Besonders erfreut waren die
Veranstalter über einige Demonstranten, die ein
Brückenmodell mitgebracht hatten. Ebenso zeigten viele
heimische Unternehmer Flagge und erschienen mit ihrer
gesamten Belegschaft zum öffentlichen Protest. Die Firma
Heuchemer aus Miehlen stellte sogar einen Lastzug mit
aufgedrucktem Transparent „Brücke bedeutet
Arbeitsplätze“ zur Verfügung. Ebenfalls beteiligte sich
die Firma Heymann aus Nastätten auch mit einem Fahrzeug,
das ein Spruchband Pro Brücke enthielt. Im Zusammenhang
mit der zu gründenden Bürgerinitiative macht Jens
Güllering darauf aufmerksam, dass die Koordination bis
zur offiziellen Gründung dem Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Loreley obliegt. „Wir wollen mit der
Initiative keine parteipolitische Profilierungsaktion
starten sondern sachorientiert für die Brücke kämpfen“,
so Güllering.
31.05.2011

CDU informierte sich bei PASt Emmelshausen
Die Polizei vor Ort erhalten, dass ist der Wunsch der
Bürger und das Interesse der CDU in der VG Emmelshausen.
Die Polizeiautobahnstation übernimmt neben ihren
Pflichten auf der Autobahn, auch vielfach die Aufgabe
eines Ansprechpartner vor Ort.
Auf Einladung von MdL Hans-Josef Bracht (CDU) und des
CDU Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat, Frank
Fischer, nahmen der polizeipolitische Sprecher der CDU
Landtagsfraktion, MdL Matthias Lammert (Diez), sowie
Vertreter der umliegenden Verbandsgemeinden und Städte
die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über die PASt
Emmelshausen zu informieren. Laut dem Stellvertreter des
Polizeipräsidenten, Hr. Mosen, ist das Ziel eine
Zentralisierung der Autobahnpolizei auf wenige Standorte
wie dies auch in den anderen Bundesländern Praxis ist.
Eine Aufrechterhaltung des 24h Betriebs ist mit der
Personalausstattung der Polizei auf lange Sicht nicht
mehr möglich, zumal ein weiterer Stellenabbau geplant
ist. Die Schließung wäre ein Verlust für die Sicherheit
auf aber auch neben der BAB 61, da auch in Zukunft eher
mit mehr als weniger Verkehr zu rechnen ist,
insbesondere des Schwerlastverkehrs so MdL Matthias
Lammert. Fraglich ist auch, ob die Industriegebiete
entlang der Autobahn weiterhin auf freiwilliger Basis
angefahren werden können, so wie dies bis dato
geschieht.
Längere Anfahrtszeiten einer auf wenige Standorte
konzentrierten Polizei würden in der Folge auch
bedeuten, dass die Feuerwehren entlang der Autobahn die
ersten Sicherungsmaßnahmen im Fall eines Unfalls
übernehmen müssten. Dies ist eine kaum zumutbare
Mehrbelastung der meist ehrenamtlichen
Feuerwehren, da sie für diese Tätigkeiten auf einer
Autobahn meist keine ausreichende Ausbildung haben,
waren sich MdL Hans-Josef Bracht und Bürgermeister
Stephan Doorn (CDU) aus Wiebelsheim einig. Hier werden
stillschweigend Aufgaben an die Feuerwehren übertragen,
welche durch diese schwer erfüllbar sind da deren
Personaldecke insbesondere am Tag auch nicht gerade
üppig ist.
Neben diesen Sicherheitsaspekten geht der VG
Emmelshausen mit den rund 30 Mitarbeitern auch eine
Institution verloren, die der Größe eines
mittelständischen Betriebes entspricht. Entsprechend
reagierte der Haupt- und Finanzausschuß im
Verbandsgemeinderat Emmelshausen mit einer Resolution
für die Erhaltung der PASt Emmelshausen, so der 3.
Beigeordnete der VG Emmelshausn, Karl Moog (CDU).
Am Schluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass neben
dem Erhalt der PASt in Emmelshausen, der Auftrag an die
teilnehmenden CDU Landtagsabgeordnete auch lauten muss
für eine bessere Personalausstattung der Polizei zu
kämpfen um weiterhin die Sicherheit der Bürger nicht nur
in Ballungsgebieten sondern auch auf dem Land zu
gewährleisten.
11.05.2011
Lammert, Güllering: Brücken-Aus schockiert
die Region
Enttäuschung, Ärger und Wut über Koalitionsvereinbarung
Mit großer Enttäuschung hat die CDU im Rhein-Lahn-Kreis
und an der Loreley die Ergebnisse der
Koalitionsverhandlungen in Mainz zur Kenntnis genommen.
Nach Auffassung der Christdemokraten ist der Vertrag ein
Zeugnis für Stillstand und Rückschritt in
Rheinland-Pfalz. Herb enttäuscht ist man hierbei von den
Delegierten des Rhein-Lahn-Kreises, die dem Kontrakt dem
vernehmen nach ebenfalls zugestimmt haben.
Regional führt der Vertrag insbesondere im Hinblick auf
das darin verbriefte Aus für die Mittelrheinbrücke zu
Wut, Ärger und Frustration. „Nicht nur wir als politisch
Aktive sondern die gesamte Bevölkerung am Mittelrhein
ist maßlos über die Nachricht aus Mainz enttäuscht“,
formuliert der Vorsitzende der CDU Rhein-Lahn und
Landtagsabgeordnete Matthias Lammert die Stimmung
im Kreis. „Härter hätte uns die Entwicklung nicht
treffen können“, ergänzt Jens Güllering von der
örtlichen CDU an der Loreley. Hierbei spielt der
Gemeindeverbandsvorsitzende auf die dringende
Notwendigkeit für eine feste Rheinquerung am Mittelrhein
an. „Viele Jahre wurde parteiübergreifend für die Brücke
gekämpft. Die UNESCO wurde von der Notwendigkeit
überzeugt und in öffentlichen Terminen wurde nicht
zuletzt durch Vertreter der SPD-Landesregierung ein
baldiger Baubeginn in Aussicht gestellt. Dass all diese
Bemühungen nun mit zwei Sätzen in dem 102-seitigen
Koalitionsvertrag zunichte gemacht werden, verstehe wer
will – wir allerdings nicht“, so das Urteil der
CDU-Vertreter Lammert und Güllering.
Besonders betrübt ist die CDU vor Ort über die Arroganz
der SPD, die noch bis zum Wahlsonntag die Realisierung
der Brücke glaubhaft versichert hat. Dies, obwohl eine
Festlegung auf die Grünen als Koalitionspartner schon
lange zuvor erfolgt war. „Im Bezug auf die
Mittelrheinquerung muss festgestellt werden, dass hier
ein für die Region so wichtiges Projekt von der SPD
zugunsten des Machterhaltes verkauft wurde“, so Lammert.
„Ein solches Umgehen mit den Menschen am Mittelrhein
kann und wird von uns so nicht akzeptiert“, so Güllering.
Gleichzeitig gibt Güllering zu bedenken, dass sowohl SPD
als auch die Grünen noch vor der Wahl von der
Durchführung einer Bürgerbeteiligung gesprochen haben.
„Auch an dieses Versprechen will sich jetzt offenbar
keiner mehr erinnern. Dies setzt der ganzen Sache noch
die Krone auf“. Noch im April diesen Jahres hatte der
Kreistag Rhein-Lahn mit mehrheitlicher Zustimmung von
SPD, CDU, FWG und FDP die Einleitung einer
Bürgerbeteiligung beschlossen.
Ebenfalls kritisch wird in diesem Zusammenhang die Rolle
des designierten Innen- und Infrastrukturministers
Lewentz gesehen. Während sich der sonst so volksnahe
Lewentz noch kurz vor der Wahl offen für den Bau der
Brücke ausgesprochen hat, ist er nach dem Wahlsonntag
offenkundig untergetaucht. Und dies, obwohl Lewentz als
künftiger Minister gerade auch für dieses ach so
wichtige Verkehrsprojekt verantwortlich sein wird. „Wir
sind gespannt, wie Herr Lewentz diesen Spagat umsetzen
will“, so Matthias Lammert. Nach Einschätzung des
Landtagsabgeordneten hat Lewentz sein Vertrauen in der
Region verspielt. Da hilft nach Auffassung der
Christdemokraten auch nicht die Ankündigung, ebenfalls
für die Region wichtige Kompensationsprojekte auf den
Weg zu bringen. „Wir wollen und wir brauchen eine Brücke
– und zwar jetzt und nicht erst in vielen Jahren“.
Großen Wert legen die Verantwortlichen der CDU darauf,
dass die formulierte Kritik nicht parteipolitisch
gesteuert sondern vielmehr ein Spiegelbild der aktuellen
Stimmung in der Bevölkerung ist. „Sollte die SPD darauf
setzen, dass die Bevölkerung den Regierungs-Fehlstart in
kurzer Zeit vergessen hat, werden wir dafür sorgen, dass
dies nicht der Fall sein wird“, kündigt Güllering an.
„Die Bevölkerung ist enttäuscht und hat schon vor Beginn
der Legislaturperiode erkannt, dass auf diese Regierung
kein Verlass ist.“
Gleichzeitig kündigen die CDU-Aktivisten an, zum Wohle
der Region an einem parteiübergreifenden Bürgerprotest
aktiv mitzuwirken. „Wir wollen mit allen, die nach wie
vor zu dem für die Region überlebenswichtigen Projekt
stehen, parteiübergreifend und rein an der Sache
orientiert deutlich machen, dass die Aussage zum Aus der
Brücke im Koalitionsvertrag keinen Bestand haben kann“,
formulieren Lammert und Güllering ihr Ziel. „Die
Erwartungshaltung in der Bevölkerung ist riesig“.
Auch über das Demokratieverständnis der Grünen zeigen
sich die beiden Christdemokraten verwundert. „Noch vor
Wochen standen die Grünen an der Spitze jeder
Bürgerbewegung. Jetzt gilt offenkundig, dass bei
Projekten, die von der Partei abgelehnt werden auch
keine Bürgerbeteiligung durchgeführt werden darf.“
Abschließend unterstreichen die Vertreter der CDU erneut
ihre Forderung, die Fährzeiten sofort auszubauen.
„Dies darf allerdings nicht nur zu Zwecken einer
Erprobung sondern als Übergangslösung bis zur baulichen
Fertigstellung einer festen Rheinquerung geschehen“, so
Lammert und Güllering abschließend.
März 2011
Ausbau der Bäderstraße voranbringen
Bürgerversammlung CDU Nastätten
plädiert für länder- und parteiübergreifende
Zusammenarbeit
Von unserem Mitarbeiter Winfried Ott
Obertiefenbach. Die B 260, besser bekannt als
Bäderstraße, führt von Lahnstein aus an der Lahn entlang
über Bad Ems nach Nassau, um dann über Singhofen, Bad
Schwalbach und Schlangenbad bis Walluf den Westtaunus zu
durchqueren. Sie wird täglich von mehr als 20 000
Fahrzeugen genutzt und stellt für zahlreiche
Berufspendler die nächste Verbindung in den Ballungsraum
Wiesbaden-Mainz-Frankfurt dar. Aber auch viele
Gewerbetreibende sind auf die Benutzung dieser in jeder
Richtung nur einspurigen Straße mit sehr geringen
Überholmöglichkeiten angewiesen.
So kann es nicht wundern, dass mehr als 80 Besucher
zu einer Bürgerveranstaltung der CDU in die
Fahrzeughalle der Firma Schleimer Transporte kamen, um
mit Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern über einen
zeitgemäßen Ausbau dieser für die Wirtschaftsstruktur so
wichtigen Verkehrsader zu sprechen. Familie Schleimer
überraschte mit einer gastfreundlichen Bewirtung, und
Juniorchef Christoph Schleimer skizzierte die
Erfolgsgeschichte eines mittelständischen Unternehmens,
das sich aus einem landwirtschaftlichen Betrieb
entwickelte und immer neue Aufgaben übernahm.
Als Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Nastätten
umriss Dr. Hartmut Fallen die missliche Situation aller
Menschen, die die B 260 während der Hauptverkehrszeiten
benutzen müssen. Allein aus der Verbandsgemeinde
Nastätten fahren rund 1800 Pendler zur Arbeit ins
benachbarte Hessen, also mehr als ein Drittel aller
Berufstätigen. Es bestehe die Gefahr, dass sie ihren
Wohnsitz näher am Arbeitsplatz suchen. Der
CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert zeigte die
Problematik der Bäderstraße auf, die in zwei Ländern
liegt und zugleich der Planungshoheit des Bundes
untersteht.
CDU-Bundestagsabgeordneter Joachim Hörster, der sich
nach eigenem Bekunden schon öfter mit der B 260 zu
befassen hatte, kannte die jüngsten Zahlen aus dem
Bundesverkehrsministerium. Da Länder dazu neigen, ihre
Randzonen eher stiefmütterlich zu behandeln, sei es
dringend erforderlich, den Ausbau der B 260 als
vordringliche Maßnahme in den neuen
Bundesverkehrswegeplan zu bringen. Für die Umgehung
Schlangenbach–Wambach sei die Detailplanung
abgeschlossen, das Planfeststellungsverfahren laufe seit
Januar 2008.
In einer lebhaften Aussprache, die
Fraktionsvorsitzender Klaus Brand leitete, plädierten
mehrere Teilnehmer für eine bessere Zusammenarbeit mit
Hessen. Wünschenswert und machbar sei eine weitgehend
dreispurige Strecke mit wechselnden
Überholmöglichkeiten. Eine Gesamtlösung brauche
Holzhausen als Kreuzungspunkt zweier Bundesstraßen.
Brand versprach eine Initiative seiner
Verbandsgemeinderatsfraktion. Fallen sagte: „Lasst uns
das Vorhaben gemeinsam voranbringen, länder- und
parteiübergreifend!“
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung. Bad
Ems vom Dienstag, 22. Februar 2011
Januar 2011
CDU-Kreisverband Rhein-Lahn
Mittelrheinbrücke:
CDU steht zu geplantem Bauwerk - SPD plan- und ziellos
Ärger im Mittelrheintal – „Unausgegoren“,
„planlos“, „lächerlich“, „kein Konzept“, das sind die
Reaktionen auf die jüngsten Hiobsbotschaften zur
notwendigen Mittelrheinbrücke.
MITTELRHEIN. Der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert
(CDU) setzt sich weiterhin mit den CDU- und JU-Gruppen
für eine schnelle Realisierung einer Rheinquerung im
Mittelrheintal ein. Hierbei kritisiert er zusammen mit
dem JU-Kreisvorsitzenden Dennis Maxeiner und dem
Vorsitzenden der CDU Loreley die Planungsschwierigkeiten
der Landesregierung.
Dabei bemängeln sie die geringe Ehrlichkeit, mit der die
SPD-Funktionäre den Menschen entgegentreten. „Die
Planung der Brücke wird seitens der Landesregierung
nicht ernsthaft betrieben. Erst vergisst man, dass ein
Land auch Mehrwertsteuer zahlen muss und dann fällt den
Genossen auf, dass eine Brücke ohne Zufahrtswege sinnlos
wäre. Ein ernsthaftes Konzept liegt bis heute nicht
vor!“, stellt der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert
ernüchtert fest.
„Appelle an „Brückenfans“ oder die vollmundige
Ankündigung eines Masterplans lassen vermuten, dass die
Landesregierung die Brücke zwar im Gespräch halten will,
jedoch eine schnelle Verwirklichung nicht in Betracht
zieht. Solche Pressearbeit hört sich zwar für die Leser
gut an; leider sind dies aber nur Luftschlösser ohne
Inhalt. Letztlich hat die Landesregierung alle Zügel
selbst in der Hand“, ergänzt der JU-Kreisvorsitzende
Dennis Maxeiner hinzu.
Die drei Christdemokraten verweisen hierbei auf eine
Kleine Anfrage (Drs.Nr. 1881, 08.Dezember 2008) zu
diesem Thema vor 2 Jahren: auf die Frage der Zufahrt
hieß es, „dass der Verkehr durch den Bau einer
Mittelrheinquerung im Bereich der Zufahrtswege aus dem
Hunsrück und dem Taunus kaum oder nur geringfügig
zunimmt. Insbesondere entstehen keine neuen
überregionalen Verkehrsbeziehungen. Eine neue Querung
dient vielmehr hauptsächlich dem örtlichen und in einem
geringen Umfang den regionalen Verkehren. Aufgrund der
zu erwartenden Verkehrsentwicklung ist somit ein Ausbau
der Zufahrtswege im weiteren Umfeld einer neuen
Mittelrheinquerung nicht erforderlich; folglich sind
bislang diesbezüglich auch keine Kosten eingerechnet
worden.“ „Das zuständige Ministerium wurde also auf die
Probleme vor Ort hingewiesen, und dies wurde mit dieser
Antwort einfach nicht beachtet!“, kritisiert Lammer
scharf.
Die Christdemokraten fordern daher ein schlüssiges
Gesamtkonzept und verweisen auch auf ihren oft
eingebrachten Vorschlag, die Realisierung einer
Rheinquerung zügig und entschlossen voran zu bringen,
aber den Bürgern auch kurzfristig Lösungen im Sinne
einer 24-Stunden-Fähre anzubieten. Dass die Zufahrtswege
im Bereich einer zukünftigen Querung ausgebaut werden
müssen, erscheint Lammert, Maxeiner und Güllering als
selbstverständlich. Sie verweisen als Beispiel auf die
marode L 334 zwischen Wellmich und Dahlheim und die
mangelnde Anbindung an die A 61. „Das Mittelrheintal
braucht unbedingt Investitionen in die Infrastruktur,
hier wurde lange genug gespart. Stückwerk hilft nicht
weiter. Die jetzige Lage erfordert ein sofortiges
Handeln - ein menschenleeres Tal braucht auch keine
Brücke mehr“, so die Landes- und Kommunalpolitiker. Alle
drei appellieren abschließend an die Landesregierung,
die Menschen nicht wieder als Spielball des Wahlkampfes
zu missbrauchen: „Mehr Fakten statt selbstinszenierende
Veranstaltungen und Presseartikel!“
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